Gedichte zur Hochzeit

Ein Gedicht sagt in wenigen Zeilen, wofür eine Rede oft eine Viertelstunde braucht. Hier finden Sie ausgewählte Liebesgedichte aus unserer Sammlung – von Goethes „Gefunden“ über Rilkes „Liebes-Lied“ bis zu Eichendorffs Nachtbildern. Alle Texte sind gemeinfreie Klassiker und dürfen bei Trauung, Traurede, Glückwunschkarte oder Hochzeitsrede frei vorgetragen werden.

65 Gedichte

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Für die Trauung eignen sich ruhige, feierliche Texte mit klarem Bild – kurze Strophen lassen sich besser vortragen als lange Balladen.

Für die Hochzeitsrede reicht oft eine einzelne Strophe als Einstieg oder Schlusspunkt; der Rest der Rede bleibt dann persönlich.

Für die Karte sind vier bis acht Zeilen ideal. Eine Auswahl besonders knapper Texte finden Sie unter kurze Gedichte. Weitere Themen entdecken Sie in unseren Kategorien oder in der vollständigen Gedichtsammlung.

Am Brunnen vor dem Tore

Der berühmte »Lindenbaum« aus Wilhelm Müllers Winterreise – Inbegriff romantischer Sehnsucht.

Wilhelm Müller1823

Am Turme

„Am Turme" von Annette von Droste-Hülshoff (1842) – ein leidenschaftliches Gedicht über die Sehnsucht nach Freiheit und die Grenzen weiblicher Rollen.

Annette von Droste-Hülshoff1842

Archibald Douglas

Fontanes Ballade über den verbannten Grafen, der aus Heimatliebe um Gnade fleht.

Theodor Fontane1854

Auf Flügeln des Gesanges

Heines berühmte lyrische Fantasie an den Ganges – vertont von Felix Mendelssohn.

Heinrich Heine1822

Aus meinen Tränen sprießen

Ein zartes Liebeslied aus dem Lyrischen Intermezzo.

Heinrich Heine1823

Corona

Aus der Hand frißt der Herbst mir sein Blatt – Celans eindringliches Liebesgedicht über Zeit, Erinnerung und Vergänglichkeit.

Paul Celan1948

Das Fischermädchen

Heines Lied vom Fischermädchen – vertont von Franz Schubert im »Schwanengesang«.

Heinrich Heine1824

Das Fräulein stand am Meere

Ein ironisches Gedicht über sentimentale Rührung angesichts des Sonnenuntergangs.

Heinrich Heine1832

Das Veilchen

Das rührende Lied vom bescheidenen Veilchen, das der Geliebten zu Füßen sterben will.

Johann Wolfgang von Goethe1774

Das verlassene Mägdlein

Mörikes ergreifendes Gedicht im Volksliedton über ein verlassenes Mädchen am Morgen – berühmt vertont von Hugo Wolf.

Eduard Mörike1829

Das zerbrochene Ringlein

Eichendorffs romantisches Volkslied „In einem kühlen Grunde" über Liebesschmerz, Treuebruch und Wandersehnsucht – eines der bekanntesten deutschen Volkslieder.

Joseph von Eichendorff1813

Der Asra

Die Ballade vom Sklaven, dessen Stamm stirbt, wenn er liebt.

Heinrich Heine1846