Abendlied
Augen, meine lieben Fensterlein, gebt mir schon so lange holden Schein …
90 Gedichte
Augen, meine lieben Fensterlein, gebt mir schon so lange holden Schein …
Der Mond ist aufgegangen – eines der bekanntesten deutschen Abendlieder von Matthias Claudius, ein zeitloses Gebet voller Demut und Naturverbundenheit.
„Am Turme" von Annette von Droste-Hülshoff (1842) – ein leidenschaftliches Gedicht über die Sehnsucht nach Freiheit und die Grenzen weiblicher Rollen.
Goethes melancholisches Mondgedicht – eine stille Meditation über Einsamkeit, Freundschaft und die Flüchtigkeit des Glücks.
Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium …
An die Nachgeborenen — Bertolt Brechts berühmtes Exilgedicht über finstere Zeiten, Verantwortung und Hoffnung auf eine menschlichere Zukunft.
Nur Einen Sommer gönnt, ihr Gewaltigen! – Hölderlins Bitte an die Schicksalsgöttinnen um ein letztes vollendetes Gedicht.
Rilkes ikonisches Sonett aus den Neuen Gedichten – das Dinggedicht über einen antiken Torso mündet im berühmten Vers: „Du mußt dein Leben ändern."
Auf dem See – Goethes lebendiges Naturgedicht aus der Schweizer Reise, ein Schlüsselwerk des Sturm und Drang.
Noch unverrückt, o schöne Lampe – Mörikes vielzitiertes Gedicht über Kunst, Schönheit und ihr In-sich-selbst-Ruhen.
Hesses meditatives Gedicht über Hingabe, Schlaf und die nächtliche Freiheit der Seele – berühmt als Teil von Richard Strauss' Vier letzten Liedern.
Heines berühmte Ballade über den Untergang des babylonischen Königs Belsazar – Menetekel, Hybris und göttliches Gericht in eindringlichen Versen.