Gedichte

90 Gedichte

Abendlied

Augen, meine lieben Fensterlein, gebt mir schon so lange holden Schein …

Gottfried Keller1879

Abendlied

Der Mond ist aufgegangen – eines der bekanntesten deutschen Abendlieder von Matthias Claudius, ein zeitloses Gebet voller Demut und Naturverbundenheit.

Matthias Claudius1779

Am Turme

„Am Turme" von Annette von Droste-Hülshoff (1842) – ein leidenschaftliches Gedicht über die Sehnsucht nach Freiheit und die Grenzen weiblicher Rollen.

Annette von Droste-Hülshoff1842

An den Mond

Goethes melancholisches Mondgedicht – eine stille Meditation über Einsamkeit, Freundschaft und die Flüchtigkeit des Glücks.

Johann Wolfgang von Goethe1778

An die Freude

Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium …

Friedrich Schiller1785

An die Nachgeborenen

An die Nachgeborenen — Bertolt Brechts berühmtes Exilgedicht über finstere Zeiten, Verantwortung und Hoffnung auf eine menschlichere Zukunft.

Bertolt Brecht1939

An die Parzen

Nur Einen Sommer gönnt, ihr Gewaltigen! – Hölderlins Bitte an die Schicksalsgöttinnen um ein letztes vollendetes Gedicht.

Friedrich Hölderlin1798

Archaïscher Torso Apollos

Rilkes ikonisches Sonett aus den Neuen Gedichten – das Dinggedicht über einen antiken Torso mündet im berühmten Vers: „Du mußt dein Leben ändern."

Rainer Maria Rilke1908

Auf dem See

Auf dem See – Goethes lebendiges Naturgedicht aus der Schweizer Reise, ein Schlüsselwerk des Sturm und Drang.

Johann Wolfgang von Goethe1775

Auf eine Lampe

Noch unverrückt, o schöne Lampe – Mörikes vielzitiertes Gedicht über Kunst, Schönheit und ihr In-sich-selbst-Ruhen.

Eduard Mörike1846

Beim Schlafengehen

Hesses meditatives Gedicht über Hingabe, Schlaf und die nächtliche Freiheit der Seele – berühmt als Teil von Richard Strauss' Vier letzten Liedern.

Hermann Hesse1911

Belsazar

Heines berühmte Ballade über den Untergang des babylonischen Königs Belsazar – Menetekel, Hybris und göttliches Gericht in eindringlichen Versen.

Heinrich Heine1827